Kolumbianer wegen Kokain-Konsum von ITF suspendiert · tennisnet.com

Der 30-jährige Kolumbianer Alejandro Gomez wurde der Einnahme von Kokain überführt und umgehend von der ITF von allen internationalen Wettkämpfen suspendiert.

von tennisnet.com

zuletzt bearbeitet: 27.12.2021, 13:16 Uhr

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Alejandro Gomez wurde beim ATP-Challenger-Turnier in Bogota Mitte Oktober positiv auf Kokain getestet

Der regelmäßige Konsum von harten Drogen wie Kokain ist schädlich für Körper und Geist, der gelegentliche auch der internationalen Tennis-Karriere nicht zuträglich. Diesem Faktum mussten sich auch Spitzenspieler wie Mats Wilander und Karel Novacek stellen, denen beiden 1995 bei den French Open in Paris die Einnahme des weißen Pulvers nachgewiesen werden konnte. Zwar kamen der Schwede und der Tscheche mit drei Monaten Sperre damals noch glimpflich davon, neun Monate danach beendeten die zwei ehemaligen Top-Profis jedoch endgültig ihre Karriere.

Wie es mit der Laufbahn des bis dato deutlich weniger erfolgreichen Kolumbianers Alejandro Gomez weitergehen wird, ist noch offen. Fest steht, dass der 30-Jährige am 19. Oktober 2021 beim ATP-Challenger-Turnier in Bogota (Hauptstadt Kolumbiens) eine Urinprobe abgab, in der ein Metabolit der aufputschenden Substanz zu Tage gefördert werden konnte. Kokain steht selbstverständlich auf der Liste der unerlaubten Substanzen der WADA (World Anti-Doping Agency), die ITF reagierte dementsprechen rasch auf die bisherige Faktenlage.

Am 30. November wurde dem Südamerikaner ein Schreiben mit allen Anklagepunkten zugestellt, mit 15. Dezember wurde Gomez dann auch von allen internationalen Wettbewerben vorläufig suspendiert. Bislang hat der Davis-Cup-Spieler noch nicht von seinem Recht auf Gegendarstellung Gebrauch gemacht. Gomez gewann dieses Jahr im September seinen ersten ATP-Challenger-Titel im Doppel beim Sandplatz-Event in Quito (Ecuador). Aktuell steht der Rechtshänder im Doppel auf Position 171 des ATP-Rankings, im Einzel wird er derzeit auf Platz 489 geführt.

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