Grand-Slam-Sieger 2022? Nicht auf Rafael Nadal vergessen! · tennisnet.com

Novak Djokovic und Daniil Medvedev haben die Grand-Slam-Turniere 2021 gewonnen. Gemeinsam mit Alexander Zverev sind die beiden wohl auch für die kommende Saison die großen Favoriten. Wer hat noch Chancen?

von tennisnet.com

zuletzt bearbeitet: 24.12.2021, 15:20 Uhr

© Getty Images

Rafael Nadal darf man in Roland Garros nie vergessen

An einem Sonntag im September in Flushing Meadows ist der Traum von Novak Djokovic vom Gewinn des Kalender-Grand-Slams an Daniil Medvedev zerschellt. Oder an der nervlichen Anspannung, der der Weltranglisten-Erste nach 27 Matcherfolgen in Serie im Endspiel der US Open ausgesetzt war. Mit Blick auf die kommende Saison – und vor allem die Australian Open – sollte Djokovic aber immer noch der erste Anwärter auf den Sieg bei einem Major sein. Egal, wo.

Dahinter haben sich Daniil Medvedev und mit der überragenden zweiten Jahreshälfte Alexander Zverev in Position gebracht. Und das, obwohl der Deutsche bei einem der vier größten Turniere des Jahres noch keinen Top-Ten-Spieler besiegen konnte. War es das dann schon? Oder haben Matteo Berrettini, 2021 Finalist in Wimbledon, oder Stefanos Tsitsipas, der im Endspiel von Paris gegen Djokovic mit 2:0-Sätzen führte, ebenfalls einen Platz auf dieser Liste?

Melzer setzt auf Nadal

Jan de Witt, der deutsche Coach, der mit Andy Murray zu den Australian Open fliegen wird, hat zwei weitere Spieler auf seinem Zettel, wie er vor ein paar Tagen gegenüber tennisnet.com erklärte. Da wäre zum einen Jannik Sinner, der grundsätzlich zwar noch  nicht auf demselben Niveau wie Medvedev und Zverev agiere, von dem aber ein weiterer Qualitätssprung zu erwarten sei.

Und dann wäre dann noch der Meister aller Klassen auf Asche: Rafael Nadal. Den sieht nicht nur de Witt mit Chancen auf den 14. Titel bei den French Open, sondern auch Österreichs Legende Jürgen Melzer. „Solange Nadal noch gerade gehen kann, ist mit ihm in Paris immer zu rechnen“, sagte Melzer in der aktuellen Ausgabe von „Quiet, please – der tennisnet-Podcast“. Einschränkung allerdings: Nadal könne zwar Paris gewinnen, dort aber müsste jemand anderer Novak Djokovic besiegen. Diesen Kraftakt traut Melzer dem 35-jährigen Nadal nicht mehr zu.

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Rublev lässt zu viel Kraft

Alex Antonitsch, Turnierdirektor der Generali Open in Kitzbühel, kann sich auch noch Andrey Rublev als Grand-Slam-Champion vorstellen. Der Russe aber, der nach dem Gewinn des Davis-Cup-Finales in Madrid so gut wie keine Pause gemacht hat, neige dazu, in den frühen Runden oft zu viel Kraft zu lassen. Ein Problem, das früher auch Alexander Zverev gequält hat. Der Deutsche aber agierte in den letzten Monaten gegen Gegner, die in der Weltrangliste weit hinter ihm stehen, extrem souverän. So wie es Branchenprimus Djokovic seit Jahren vormacht.

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