ATP: Evans, Ruusuvuori, Brooksby – die größten Überraschungen 2021 · tennisnet.com

“One Hit Wonder” wäre ein wenig zu hart. Aber einige Überraschungssieger hat es 2021 auf der ATP-Tour dennoch gegeben. In einzelnen Matches.

von tennisnet.com

zuletzt bearbeitet: 24.12.2021, 08:09 Uhr

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Daniel Evans durfte in Monte Carlo jubeln

Einmal noch Bilanz ziehen, bevor die neue Saison Anfang Januar in Australien startet. Da lässt sich auch die ATP nicht lumpen, die auf ihrer Website eine Liste der größten Überraschungen 2021 veröffentlicht hat. Bezogen auf einzelne Matches wohlgemerkt. Eine rein subjektive Betrachtung. Denn einige Upsets fehlen in der Aufzählung – so war gegen Ende des Jahres eher nicht damit zu rechnen, dass Andy Murray in Wien gegen Hubert Hurkacz gewinnt. Oder wenige Tage später in Antwerpen gegen Jannik Sinner.

Die ATP hat jedenfalls folgende Überraschungen aufgelistet …

Nummer 5: Miami, zweite Runde, Emil Ruusuvuori schlägt Alexander Zverev

Damit war grundsätzlich nicht zu rechnen, Zverev war nach seinem starken Auftritt bei den US Open und dem Turniersieg in Acapulco als einer der großen Favoriten nach Miami gekommen. Beim Auftritt gegen Ruusuvori spielte der deutschen Nummer eins allerdings die Gesundheit einen Streich, Zverev musste vor dem Match Medikamente zu sich nehmen, war nicht er selbst. Der Finne gewann mit 1:6, 6:3 und 6:1.

Nummer 4: Stuttgart, zweite Runde, Dominik Stricker schlägt Hubert Hurkacz

Ok, das war so wirklich nicht vorherzusehen, schließlich hatte Hurkacz mit seinem Triumph in Miami angedeutet, wo es mit ihm in dieser Saison hingehen könnte (am Ende bis ins ATP Finale nach Turin). Andererseits: Best-of-Three auf Rasen bringt großes Überraschungspotenzial mit sich. Stricker nutzte dies aus, gewann mit 7:6 (5) und 7:6 (5). Hurkacz revanchierte sich dann an einem anderen Schweizer – er besiegte Roger Federer im Viertelfinale von Wimbledon.

Nummer 3: Washington, dritte Runde, Jenson Brooksby schlägt Félix Auger-Aliassime

Ach, Félix. Wieder eine Saison vorbei, in der der Kanadier seinen ersten Turniersieg nicht geschafft hat. Dass Auger-Aliassime das Jahr knapp außerhalb der Top Ten abgeschlossen hat, ist natürlich ein Qualitätszeichen. Die Fantasie für einen Angriff auf die absoluten Spitzenplätze fehlt derzeit aber etwas. Brooksby dagegen kommt wie eine Mischung aus Florian Mayer und Miloslav Mecir daher, hat auch bei den US Open für große Freude gesorgt. In Washington hatte er beim 6:3 und 6:4 gegen „FAA“ keine Probleme.

Nummer 2: Rom, dritte Runde, Lorenzo Sonego schlägt Dominic Thiem

Rom und Dominic Thiem, das passte in den vergangenen Jahren nicht besonders gut zusammen. 2019 unterlag er nach ein paar verregneten Tagen gleich zum Auftakt Fernando Verdasco, ein Jahr später ließ der Österreicher unmittelbar nach seinem US-Open-Sieg das Turnier ganz aus, 2021 schließlich verlor er gegen Sonego ein Match, das er eigentlich hätte gewinnen müssen. Aber so lief das für Thiem im Frühjahr ja öfter. Lokalmatador Sonego hielt dagegen, setzte sich mit 6:4, 6:7 (5) und 7:6 (5) durch.

Nummer 1: Monte Carlo, dritte Runde, Daniel Evans schlägt Novak Djokovic

Kurzer Trommelwirbel für Dan Evans. Der hat im Monte Carlo Country Club die Chance beim Schopf gepackt, die ihm ein an diesem Tag indisponierter Novak Djokokic eröffnet hat. Selten genug, dass der Branchenprimus an einem Sieg nicht weiter interessiert ist und mit einfachen Fehlern aushilft. Wie es läuft, wenn er es ernst meint, hat Djokovic ja dann bei den French Open gezeigt. Im Fürstentum setzte sich aber Evans mit 6:4 und 7:5 durch.

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