Geballte Rückraum-Power wird Löwen alles abverlangen

Badener wollen am Mittwoch beim HC Erlangen an den Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele anknüpfen

Geballte Rückraum-Power wird Löwen alles abverlangen: Badener wollen in HC Erlangen an den Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele anknüpfen.
Martin Ziemer erwartet den Wurf von Löwe Patrick Groetzki.

Geballte Rückraum-Power wird Löwen alles abverlangen: Das letzte Auswärtsspiel des Jahres führt die Rhein-Neckar Löwen zum HC Erlangen. Es ist zugleich der 17. Spieltag, der Abschluss der Hinrunde in der LIQUI MOLY HBL und die Gelegenheit für die Löwen, das Punkte-Konto wieder ausgeglichen zu gestalten. Aber Vorsicht: Die Löwen-Bilanz in Franken ist nur hauchdünn positiv vor dem Duell am Mittwoch um 19.05 Uhr.  

Sechsmal hatten die Badener das zweifelhafte Vergnügen, in der Liga beim HCE anzutreten. Dabei kamen zwei Siege, eine Niederlage und drei Unentschieden zustande. Letztere gab es in drei aufeinanderfolgenden Partien zwischen 2017 und 2020. Immerhin: Das letzte Mal in der Arena Nürnberger Versicherung setzten sich die Löwen mit 26:20 durch. Im Rückspiel der Saison 2020/21 wiederum revanchierten sich die Erlanger mit dem ersten Liga-Sieg in der SAP Arena, schlugen die Löwen 30:26.

Geballte Rückraum-Power wird Löwen alles abverlangen: Ein Quartett voller Physis und Wurfkraft

Geballte Rückraum-Power wird Löwen alles abverlangen: Badener wollen in HC Erlangen an den Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele anknüpfen.
Andy Schmid bespricht sich mit Niclas Kirkelökke.

Von den fünf sieglosen Liga-Spielen, die der HCE angehäuft hat, will sich Löwen-Trainer Klaus Gärtner nicht blenden lassen: „Das ist eine robuste Mannschaft, die sehr kompakt auftreten kann und über einen breit besetzten Kader verfügt.“ Nicht zuletzt durch den 31:19-Kantersieg der Franken gegen Wetzlar im Pokal sind die Mannheimer laut Gärtner gewarnt: „Erlangen kommt aus einer schlechten Phase. Doch wir wissen, was die Truppe leisten kann.“

Allein ein Blick auf den Rückraum der Franken zeigt: In diesem Kader steckt insbesondere mit Blick auf Physis und Wurfkraft jede Menge Potenzial. Simon Jeppsson, Nico Büdel, Christoph Steinert, Antonio Metzner: Viel mehr Körperlichkeit geht nicht in der LIQUI MOLY HBL. Gegen solch geballte Rückraum-Power brauchen die Löwen wie zuletzt eine aufmerksame und auf Kontakt gehende Abwehr. Hier wird ganz sicher ein Schlüssel zum Erfolg liegen am Mittwochabend.

Nach den Siegen im Pokal gegen Stuttgart und in der Liga gegen N-Lübbecke wollen die Löwen den kleinen Aufwärtstrend bekräftigen. Ohne Mikael Appelgren, David Späth, Benjamin Helander (alle verletzt) und Andreas Palicka (Vertragsauflösung), dafür mit frischem Selbstvertrauen und gestärkter Team-Moral stellen sie sich der Aufgabe mit dem klaren Ziel zwei Punkte. Wenngleich alle wissen: Gegen dieses Erlangen braucht es noch einmal eine Steigerung im Vergleich zu den letzten beiden Auftritten.

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