„Wir befinden uns im Dezember“ – Die Stimmen zum Sieg gegen den TBV Lemgo Lippe

Die SG Flensburg-Handewitt ist in der LIQUI MOLY HBL wieder richtig gut unterwegs. Gegen den TBV Lemgo Lippe gelang am Donnerstag der sechste Sieg in Folge. Die O-Töne.

Maik Machulla, SG Trainer: „Der TBV hatte zuletzt Souveränität im Spiel und kam mit Rückenwind zu uns. Ich bin daher froh, dass wir in dieser Höhe gewonnen und damit die Leistung gegen Leipzig bestätigt haben. In der ersten Hälfte – wenn man etwas bemängeln möchte – belohnten wir unsere Abwehr- und Torhüter-Leistung nicht konsequent genug. Der TBV machte gekonnt die Räume dicht, sodass wir nicht so in die Wurfpositionen kamen. Es half sicherlich auch nicht, dass wir ohne einen Linksaußen auskommen mussten. Insgesamt sehe ich uns aber auf einem guten Weg.“

Florian Kehrmann, TBV-Coach: „Wir wussten schon im Vorfeld, dass es eine sehr schwere Aufgabe werden würde. Nach der Auftaktphase mit vielen Verletzungen ist die SG wieder richtig drin. Die Abwehr rührte Beton an, und wenn Kevin Møller die Bude dicht macht, wird es noch schwerer. Individuelle Weltklasse-Spieler wie Mads Mensah und Jim Gottfridsson rufen Spiel für Spiel ihre Leistungen ab. Leipzig kam ausgeruht nach Flensburg und konnte nichts ausrichten. Da hätte für uns schon alles passen müssen. Wir hatten die SG zunächst vor einige Aufgaben gestellt, ließen aber zu viele freie Würfe aus. Nach der Pause kamen wir nicht mehr richtig ins Spiel.“

Simon Hald, SG Kreisläufer: „Wir können uns derzeit auf unsere Torhüter verlassen, die Zusammenarbeit klappt. Wir machen unseren Job, halten uns daran, was besprochen wurde – und den Rest erledigen die Torhüter.“

Jim Gottfridsson, SG Spielmacher: „Wir hatten richtige gute Leistungen in der Abwehr und im Tor. Für den Angriff hätte man sich mehr wünschen können. Es fehlte etwas die Kraft. Wir befinden uns im Dezember und haben keinen großen Kader zur Verfügung.“

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