Tempo und Punkte – SG überzeugt gegen Veszprém

Die SG Flensburg-Handewitt verabschiedete sich mit einem kleinen Glanzlicht von der EHF Champions League in diesem Jahr. Sie schlug Telekom Veszprém mit 30:27 (16:12) und verbesserte sich in der Staffel B auf 9:11 Punkte. Die besten Torschützen waren Mads Mensah (7), Johannes Golla (6) und Jim Gottfridsson (5).

Mit viel Tempo ging es ans Werk. Genauso schnell wie Veszprém mit zwei Toren führte, glich die SG wieder aus. Beide Teams liefen flotte Gegenstöße. Hampus Wanne meldete sich mit einem Siebenmeter zurück und markierte in seinem 300. Einsatz das 4:4. Nach Vorarbeit von Mads Mensah brach Jim Gottfridsson zur ersten Führung der Hausherren durch. Dass die Torejagd nicht überhandnahm, lag an den beiden Schlussleuten, die weit mehr als Statisten waren. Auf SG Seite glänzte Benjamin Buric. Die Deckung, wieder mit Simon Hald im Mittelblock, stand gut. Der Angriff erreichte mehr Durchschlagskraft als der des Kontrahenten. Als Emil Jakobsen einen Konter zum 9:5 abschloss, nahm Veszprém ein erstes Team-Timeout. Danach warf Mads Mensah mit einem Doppelschlag sogar ein Sechs-Tore-Polster heraus. Doch der ungarische Renommierklub schmeißt nicht so schnell die weiße Fahne und arbeitete sich bis zur Pause wieder etwas heran.

Spannende Berg- und Talfahrt
Die zweite Hälfte startete mit einem Kabinettstückchen, einem Dreher von Teitur Einarsson. Zum Zungeschnalzen! Die zwischenzeitliche 5:1-Defensive von Veszprém stellte die SG vor keine Probleme. Mit einem Kreis-Doppelpack erhöhte Johannes Golla auf 19:12. Die Rückkehrer Rasmus Lauge und Kentin Mahé markierten nun ihre ersten Treffer, was zugleich ein Aufbäumen von Veszprém signalisierte. Binnen weniger Minuten schrumpfte der Vorsprung auf 22:20. Maik Machulla brachte Anton Lindskog als Halbverteidiger, um der 6:0-Defensive eine größere Kompaktheit und seinen Rückraumassen etwas Pause zu verschaffen. Es sollte noch einmal richtig knapp werden. 26:25 hieß es, als Benjamin Buric einen Wurf vom linken Flügel pflückte. Vorne übernahm Mads Mensah viel Verantwortung und schoss mit einem Hammer-Hattrick ein 29:26 heraus. Der saß, Veszprém war nun endlich geschlagen.

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