Souveräner SG Sieg – Konsequente Vorstellung gegen Leipzig

Die SG Flensburg-Handewitt gehört zu den Top-Klubs der LIQUI MOLY HBL. Diese Einschätzung bestätigte sie am Sonntag mit dem 31:21 (13:9) über den SC DHfK Leipzig. Die besten Torschützen waren Lasse Svan (6) und Hampus Wanne (6/2).

Schon vor dem Anpfiff brandeten stehende Ovationen auf: Teitur Einarsson hatte seinen Vertrag bis 2024 verlängert, dann erzielte er im Nachwurf das 2:2. Zuvor hatte schon Lasse Svan getroffen, indem er den Ball durch die Beine des Torhüters zauberte. Der Kapitän war diesmal allein auf dem rechten Flügel gefordert, da Marius Steinhauser kurzfristig mit einer Zerrung an den Adduktoren ausgefallen war. Kevin Møller kam hervorragend in die Partie, jubelte fast im Minuten-Takt. Doch auf das 5:3 antwortete der SC DHfK mit einem 3:0-Lauf. Der Rückraum der SG war breiter besetzt als zuletzt. Da wirbelte Gøran Søgard, und da kreuzte Franz Semper. Als der Ex-Leipziger zum 10:6 durchsauste, nahm sein alter Verein bereits sein zweites Team-Timeout. Zwar verkürzte der Gast noch einmal, doch mit einem Doppelschlag von Jim Gottfridsson und zwei weiteren Paraden von Kevin Møller setzte die SG die letzten Akzente des ersten Durchgangs.

Den Sack schnell zugemacht
Mit einem Vier-Tore-Polster ging es in den zweiten Durchgang. Die Leipziger setzten auf einen Angriff mit sieben Feldspielern – und gerieten noch deutlicher zurück. Kevin Møller hielt den Ball und schleuderte ihn selbst zum 15:9 ins verwaiste Gehäuse. Teitur Einarsson erhöhte auf 17:10. Während der folgenden Auszeit ertönten Flensburg-Handewitt-Wechselgesänge. Die Laune war prächtig in der „Hölle Nord“. Es wurde immer deutlicher: Simon Hald ergatterte am gegnerischen Kreis den Ball und erhöhte auf 25:14. „Steht auf, wenn ihr Flensburg seid!“, erklang es auf den Rängen. In der Schlussphase durfte auch Julius Meyer-Siebert gegen seinen ehemaligen und zukünftigen Klub ran und erzielte mit dem 29:18 sein erstes SG Tor. Und weil es so schön war, folgte gleich das zweite. Die letzten Aktionen begleiteten eine schöne Advent-Stimmung, die noch nach dem Schlusspfiff etliche Freudengesänge befeuerte.

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