Junglöwen feiern doppelte Wintermeisterschaft

U23 und U19 behaupten sich an der Tabellenspitze und zeigen dabei beeindruckende Konstanz

Junglöwen feiern doppelte Wintermeisterschaft: U23 und U19 behaupten sich an der Tabellenspitze und zeigen dabei beeindruckende Konstanz.
Niklas Michalski beim Sprungwurf.

Am Ende konnten sich alle Feldspieler der Rhein-Neckar Löwen in die Trefferliste eintragen und belegten damit ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Mit dem 37:33 (19:15)-Erfolg feierte der Drittligist gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf den elften Saisonsieg und – wie die U19 – die Wintermeisterschaft. Denn auch Daniel Haase und Tobias Knaus können eine richtig gute Bilanz für 2021 ziehen. Auch die letzte Partie vor dem Jahreswechsel wurde mit 35:26 (16:10) gegen die JSG Balingen/Weilstetten klar gewonnen. Damit steht das Trainerteam der Rhein-Neckar Löwen mit dem hoch motivierten U19-Team an der Tabellenspitze der Hautrunde, und die Junglöwen feiern doppelte Wintermeisterschaft.

Die U23 ließ über 60 Minuten keine Zweifel am Sieg aufkommen und führte von der ersten Minute an. Schnell war eine hohe Trefferzahl erkennbar, wobei die Löwen im Schnitt ohnehin bei über 30 Tore liegen. Die meisten Treffer an diesem Abend erzielten Maximilian Kessler (8) und Sebastian Trost (6). Bei den Gästen war Nikola Sorda sieben Mal erfolgreich.

Was sich auch die Friesenheim-Hochdorfer überlegten, Michel Abt hatte mit den Löwen immer eine Antwort parat. Recht früh zückte Gästecoach Matthias Polifka das erste Timeout, doch danach erhöhten die Löwen auf 5:2 (7.) und konnten fortan einen leichten Vorsprung behaupten. Als Veit Schlafmann und David Ganshorn zum 18:12 trafen, lagen die Hausherren erstmals mit sechs Toren vorne. Allerdings blieb das HLZ-Team in Überzahl dran und verkürzte durch den starken Ex-Löwen Yessine Meddeb auf 18:14. Die Seiten wurden beim Stand von 19:15 gewechselt.

Die Gastgeber begannen auch die zweite Hälfte mit einem guten Gefühl und hatten sich in der 43. Minute mit dem Treffer von Niklas Michalski zum 27:19 erneut einen satten Vorsprung herausgespielt. Die Löwen hatten den badisch-pfälzischen Vergleich jederzeit fest im Griff, ließen das HLZ beim 34:31 (57.) aber nochmals herankommen. Prompt folgte die Antwort der Abt-Truppe, die nochmals drei Treffer nachlegte und somit die letzten Zweifel am Sieg ausräumte. Mit im Kader war auch erstmals David Móré. Der 17-jährige Linksaußen, zuvor noch bei der U19 im Einsatz, erzielte bei seinem Drittligadebüt auch seinen Premierentreffer im Herrenbereich.

Junglöwen feiern doppelte Wintermeisterschaft – und die gute Zusammenarbeit zwischen den Altersklassen

Junglöwen feiern doppelte Wintermeisterschaft: U23 und U19 behaupten sich an der Tabellenspitze und zeigen dabei beeindruckende Konstanz.
Max Kessler hebt ab zum Wurf im Duell mit Friesenheim.

Klare Ansagen gibt es bei der U19 auf dem Feld – und auch aus dem Team heraus. „Wir wollen 2022 Deutscher Meister werden“, betonte Niklas Michalski stellvertretend für seine Mannschaftskameraden. Der 18-jährige Rechtsaußen kommt seit einiger Zeit parallel bei der U19 und im Drittligateam zu Einsatzzeiten. „Das bringt die Jungs unheimlich weiter in ihrer ohnehin sehr guten Entwicklung“, sagte Trainer Daniel Haase, der im engen Austausch mit Drittligacoach Michel Abt steht, damit Training und Spieleinsätze wohl dosiert werden und die jungen Handballer das Optimale auf die Platte bringen können.

Dass die Junglöwen noch nie so gut unterwegs waren, verdeutlichen die Auftritte in den letzten Monaten. Der Verfolger aus Balingen/Weilstetten konnte darin nichts ändern. Vor 120 Zuschauern in der Stadthalle Östringen konnten die Gäste nur in den ersten Minuten mithalten. Nachdem die Junglöwen den 1:3-Rückstand (4.) in ein 5:3 (8.) drehten, war die weitere Entwicklung der Begegnung programmiert. Theo Straub erhöhte mit einem Doppelschlag nach zehn Minuten auf 8:5.

Angetrieben durch den starken Ex-Löwen Luk Bartsch kämpfte sich die JSG zwar wieder zum 10:10 heran (18.), doch danach gelang den Gästen bis zur Halbzeit kein weiterer Torerfolg. Die Junglöwen zogen auf 16:10 davon; nach dem Wiederbeginn legte Magnus Grupe den 17. Treffer nach. Über 20:13 (37.), 25:16 (46.) und 30:20 (53.) war für die Gäste nichts mehr zu holen, während die Junglöwen ihre Souveränität ausspielten. Am Ende feierten die Junglöwen einen völlig verdienten Sieg und dürfen mit einem durchweg positiven Gefühl auf den Jahreswechsel blicken.

Gegen Balingen/Weilstetten erzielten Jan Kraft (8) und Theo Straub (6) die meisten Treffer. Luk Bartsch traf auf Gästeseite elf Mal.

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