Sonntag: Schweres Auswärtsspiel in Wetzlar

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Bundesliga

Sonntag: Schweres Auswärtsspiel in Wetzlar

17. Dezember 2021

Für die Zebras steht am Wochenende die nächste schwere Auswärtstour auf dem Programm: Es geht zum Tabellenfünften der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, die HSG Wetzlar. Anwurf in der Rittal Arena, in der die Gastgeber in dieser Spielzeit erst eine Partie verloren haben, ist am Sonntag um 16 Uhr. Sky überträgt live aus Wetzlar.

Jicha: „Mit breiter Brust in die Bahn“

 
Die schweren 70 Minuten von Hannover mit dem erfolgreichen Viertelfinal-Einzug der Zebras im DHB-Pokal sind abgehakt, die Augen längst nach vorn auf das letzte Auswärtsspiel des Jahres gerichtet. Denn das hat es in sich, weiß natürlich auch THW-Trainer Filip Jicha: “Wetzlar hat uns in der Vergangenheit oft nicht gelegen. Wir gehen diese Partie mit aller Ernsthaftigkeit an, dürfen in Wetzlar keinen Zentimeter freiwillig hergeben.” Der erfolgreiche Pokal-Kraftakt vom Mittwoch sei “das beste Teambuilding, das man sich wünschen kann”, erklärt Jicha. “Unser Medical Staff wird alles dafür tun, dass wir Sonntag körperlich wieder bereit sind. Dann steigen wir mit breiter Brust in die Bahn und wollen das Spiel in Wetzlar mit Spaß angehen.”

Ziel: Alle drei Spiele gewinnen

Neuer Mann an der Seitenlinie: Benjamin Matschke

Zuletzt erwiesen sich die Hessen allerdings als Spaßverderber. Denn an die Rittal Arena, in der am Sonntag 1.250 HSG-Fans ihre Mannschaft unterstützen dürfen, haben die Kieler keine guten Erinnerungen: Im vergangenen Jahr setzte es dort beim 22:31 die höchste Saison-Niederlage. “Daran denke ich nicht mehr. Unser Ziel ist es, alle drei Spiele bis zum Jahresende zu gewinnen. Und mit diesem Anspruch fahren wir jetzt auch nach Wetzlar”, sagt THW-Kapitän Patrick Wiencek, der zuletzt mit enormem Aufwand spielte und nicht nur in Hannover zu den Garanten des Erfolgs zählte.

Wetzlar verliert Generalprobe

Neuzugänge am Kreis: Adam Nyfjäll und Tomislav Kusan

Die Generalprobe für die Begegnung mit dem Rekordmeister hat die HSG Wetzlar am Mittwoch verloren: Im Pokal-Achtelfinale beim HC Erlangen brachen bei der Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke, der zu Saisonbeginn von den Eulen Ludwigshafen nach Hessen wechselte und die Nachfolge von Kai Wandschneider antrat, in der zweiten Hälfte alle Dämme. Allerdings war Matschke nicht mit nach Franken gereist: Nach einem positiven Covid19-Test befand er sich in häuslicher Isolation. Co-Trainer Jasmin Camdzic übernahm an der Seitenlinie und ärgerte sich nach dem deutlichen 19:31 (9:12) und dem daraus resultierenden Pokal-Aus: “Wir haben nicht clever gespielt und haben zu viele freie Würfe verworfen. In der zweiten Halbzeit haben wir einfach nichts mehr hinbekommen.”

Vier Neuzugänge

Rechtsaußen Domen Novak kam aus Celje

Die deutliche Niederlage überraschte insofern, als die HSG Wetzlar sich bisher erneut in Top-Form präsentiert hatte. Die Integration der drei Kreisläufer-Neuzugänge Adam Nyfjäll (kam aus Kristianstad), Felix Danner (Melsungen) und Tomislav Kusan, der im September für den mit einem Kreuzbandriss lange fehlenden Patrick Gempp aus Bitola kam, sowie von Rechtsaußen Domen Novak (RK Celje) klappte ohne größere Probleme, und so arbeitete sich die HSG nach dem schwierigen Auftaktprogramm mit knappen Niederlagen in Berlin und Magdeburg Stück für Stück nach oben.

Heimstarke HSG

Top-Torschütze der HSG: Lenny Rubin

Basis hierfür war einmal mehr die Heimstärke der Mittelhessen: Bisher verloren sie lediglich beim 29:30 gegen die Rhein-Neckar Löwen beide Punkte vor eigenem Publikum, gegen Frisch Auf! Göppingen gab es zudem ein Unentschieden. Alle weiteren Heim-Partien – zum Beispiel gegen Pokalsieger Lemgo (27:25) und zuletzt gegen die MT Melsungen (31:28) – wurden aber zum Fest in Grün-Weiß. Ihr Stärke stellte die HSG auch in Flensburg unter Beweis, am Ende musste man beim Vizemeister aber in eine knappe 25:27-Niederlage einwilligen. Trotzdem: Als aktuell Tabellen-Fünfter ist die HSG Wetzlar auf dem besten Weg, die beste Saison ihrer Geschichte abzuliefern.

Torhungrige Rückraumspieler

Besten Torschützen der Gastgeber sind zwei Rückraumspieler: Rechtshänder Lenny Rubin ist mit 95 Treffern der torhungrigste “Nicht-Außen” der Liga und dem Führenden, Niclas Ekberg (98), dicht auf den Fersen. Ihm folgt im internen Ranking Linkshänder Stefan Cavor (60).

Sky überträgt live

Alles ist also bereit für das letzte und eines der spannendsten Auswärtsspiele des Jahres. Die Kieler fahren am Samstag mit der Bahn nach Kassel, von wo aus es mit dem Mannschaftsbus weiter nach Wetzlar gehen wird. Anwurf in der Rittal Arena ist am Sonntag um 16 Uhr, geleitet wird die Begegnung von Christian und Fabian vom Dorff. Weiter geht’s in Wetzlar, Kiel!

Fotos: HSG Wetzlar / Oliver Vogler

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